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Stan Lee (* 28. Dezember 1922 in New York City, Vereinigte Staaten von Amerika, als Stanley Martin Lieber) ist einer der bedeutendsten Comicautoren überhaupt. Zusammen mit Jack Kirby und Steve Ditko schuf er unzählige Comicreihen. Die wohl bekannteste ist Spider-Man. Heute ist er meist mit Cameoauftritten in Marvelproduktionen beschäftigt.

Auftritte in Nicht-Marvel-ProduktionenBearbeiten

  • Chuck: Als er selbst
  • Video Game High School (Webserie, S02E01): als Richter Stan L33t (ab 17:20).
  • Return to Nuke 'Em High Volume 1: Als er selbst, als Ansager vor dem Film.
  • Plötzlich Prinzessin 2: Als Ehrengast, der Englisch durch Lesen von Comics gelernt hat.
  • Super Power Beatdown Episode 17: Als Zeitungsleser, der sich vom Kampf zwischen Spider-Man und Darth Maul gestört fühlt (ab 9:45).

Auftritte in Marvel-ProduktionenBearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • Stan Lee wollte seinen Geburtsnamen, Stanley Martin Lieber, für einen großen Roman aufbewahren. Er verkürzte seinen Namen auf Stan Lee, damit sein echter Name nicht für diese Comichefte verschwendet werden würde. Zu dem großen Roman ist es durch den großen Erfolg seiner Comicfiguren allerdings nie gekommen.
  • Mit 17 Jahren war er der jüngste Redakteur im Comicbereich und war maßgeblich am Erfolg von Marvel (damals Timely Publications) beteiligt.
  • Seine erste veröffentlichte Arbeit war eine Textseite in einem Captain America Comic aus dem Jahre 1941, die er mit Stan Lee unterschrieb.
  • Nach dem Popularitätsverlust von Comics nach dem Zweiten Weltkrieg erwog er, das Comicschreiben aufzugeben. Nachdem aber DC das Superheldengenre Ende der 1950er wiederbelebte, gab Martin Goodman, der damalige Verleger von Marvel, Stan Lee den Auftrag ein neues Superheldenteam zu erschaffen. Lees Frau gab ihm den Rat, Geschichten zu schreiben, die er selbst lesen wollte und sich nicht auf die Konventionen des Genres beschränkten. Lee folgte dem Rat seiner Frau und erschuf 1961 gemeinsam mit Jack Kirby die Fantastic Four.
  • Er erfand neben vielen Marvel-Charakteren auch den „Marvel-style of comic scripting", eine Art des Textens, bei der statt eines vollständigen Skriptes eine Zusammenfassung der Geschichte erstellt wird. Ein erfahrener Zeichner baut dann die Zusammenfassung auf die geforderte Seitenzahl aus und der Autor fügte die Texte und Dialoge ein. Dadurch wurden die Zeichner zu Co-Autoren, wodurch aber nicht immer genau zugeordnet werden konnte, wer genau neue Figuren erfunden hatte.
  • 1971 reformierte er den Comic Code, eine Selbstzensur, die seit Jahren gewisse Themen in Comic, die als jugendgefährdend eingestuft wurden, verbot. Lee wurde vom US-Gesundheitsministerium um eine Spider-Man-Geschichte gebeten, die die Gefahr von Drogen deutlich macht. Die CCA (Comic Code Authority) verweigerte allerdings ihr Siegel, obwohl es eine Geschichte gegen Drogen war. Marvel brachte den Comic ohne das Siegel auf dem Markt. Er wurde trotz des fehlenden Siegels gekauft und hoch gelobt. Die CCA lockerte daraufhin den Comic Code.
  • 2001 arbeitete Stan Lee zum allerersten Mal für DC. Er erschuf die Serie „Just Imagine Stan Lee creating…“, wo er viele DC-Charaktere neu interpretierte.
  • Durch seine vielen Cameo-Auftritte in Marvel-Filmen kam die Theorie auf, dass er in allen Filmen stets den Marvel-Charakter Uatu the Watcher gespielt habe. Uatu ist eine von Stan Lee und Jack Kirby erfundene Figur, die die wichtigsten Ereignisse im Universum beobachtet. Diese Theorie wurde jedoch dementiert. Stan Lees Auftritt in Guardians of the Galaxy Vol. 2 kann jedoch als eine Hommage an diese Theorie angesehen werden, denn dort trifft er auf Uatu und die anderen Beobachter.

GalerieBearbeiten

Marvel-FilmeBearbeiten

Cameos im MCUBearbeiten

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