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Halle Berry

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'Halle Maria Berry wurde am 14. August 1966 in Cleveland, Ohio geboren und ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Bekannt wurde sie vor allem als Leticia Musgrove in dem Filmdrama Monster’s Ball (2001), für das sie im Jahr 2002 als erste afro-amerikanische Schauspielerin mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

LebenBearbeiten

Halle Berry, das Kind einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, wurde von ihrer Mutter Judith nach dem beliebten Kaufhaus Halle’s Department Store in  Cleveland benannt. Die Eltern trennten sich, als sie vier Jahre alt war. Die Mutter zog mit Halle und ihrer älteren Schwester in einen vorwiegend von Weißen besiedelten Vorort. Die Schwestern waren dort immer wieder rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, sodass sich Halle sehr in sich selbst zurückzog. Sie verfolgte von da an ihr Streben nach Anerkennung und schaffte es dann auch, sich mit viel Ehrgeiz an ihrer Schule zu etablieren – sie wurde sogar Ballprinzessin.

Anfangs nahm sie an zahlreichen Schönheitswettbewerben teil und gewann eine ganze Reihe davon – unter anderem wurde sie „Miss Ohio USA“. Im Alter von 18 Jahren entschied sie sich für ein Studium im Fach Fernsehjournalismus, brach es aber nach einem Praktikum vorzeitig ab. Sie versuchte es nun mit der Schauspielerei.

Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie 1991 in der TV-Comedyserie Living Dolls, kurz darauf bekam sie eine Rolle in der Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens. Bei ihrem Filmdebüt hatte sie sich gleich einer besonderen schauspielerischen Herausforderung zu stellen. In Spike Lees Jungle Fever (1991) spielte sie an der Seite von Wesley Snipes die drogensüchtige Vivian.

Danach hatte sie Achtungserfolge mit dem Film Boomerang und der Fernsehminiserie Queen (1993). Internationale Aufmerksamkeit bescherte ihr 1994 der Film Flintstones – Die Familie Feuerstein. Darauf folgten einige weniger bedeutende Filme und erst 1999 konnte Berry in der TV-Produktion Rising Star sich wieder als Charakterdarstellerin zeigen.

Nach Erfolgsfilmen wie X-Men und Passwort: Swordfish schaffte sie mit Monster’s Ball ihren Durchbruch.

Im Jahr 2004 erwies sich Catwoman als kommerzieller Flop. Für ihre Darstellung in diesem Film wurde sie 2005 mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet. Berry sorgte für eine Überraschung, als sie diesen Anti-Preis persönlich entgegennahm: „Man muss eben auch mit Kritik leben.“

Im April 2009 veröffentlichte Coty einen Duft mit dem Namen Halle by Halle Berry.

Im Jahr 2010 kam das kanadische Drama Frankie and Alice in die Kinos, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielte und das sie mit produzierte. Die Dreharbeiten fanden zum Jahreswechsel 2008/09 in Vancouver statt. 2012 wurde sie von Brad Anderson für den Thriller The Call – Leg nicht auf! gecasted, in dem Berry eine Mitarbeiterin der LAPD-Notrufzentrale spielt. Der Film hatte am 15. März in den Vereinigten Staaten und am 11. Juli 2013 in Deutschland Premiere.

Berry hält die Rechte an der Verfilmung des Lebens der afroamerikanischen Pianistin und Autorin Philippa Schuyler (1931–1967), mit der Mitte der 2000er-Jahre die Sängern Alicia Keys in Verbindung gebracht wurde.[5]

Halle Berrys deutsche Synchronsprecherin ist Melanie Pukaß.

FilmografieBearbeiten

  • 1991: Jungle Fever
  • 1991: Strictly Business
  • 1991: Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben (The Last Boy Scout)
  • 1992: Boomerang
  • 1993: Queen (Miniserie)
  • 1993: Der Kidnapper (Father Hood)
  • 1993: The Challenge – Die Herausforderung (The Program)
  • 1994: Flintstones – Die Familie Feuerstein (The Flintstones)
  • 1995: Die andere Mutter (Losing Isaiah)
  • 1996: Einsame Entscheidung (Executive Decision)
  • 1996: Race the Sun – Im Wettlauf mit der Zeit (Race the Sun)
  • 1996: Tödliche Verschwörung (The Rich Man’s Wife)
  • 1997: Beverly Hills Beauties (B*A*P*S)
  • 1998: Bulworth
  • 1998: The Wedding (Fernsehfilm)
  • 1998: Why Do Fools Fall in Love – Die Wurzeln des Rock ’n’ Roll (Why Do Fools Fall in Love)
  • 1999: Rising Star (Introducing Dorothy Dandridge, Fernsehfilm)
  • 2000: X-Men
  • 2001: Passwort: Swordfish (Swordfish)
  • 2001: Monster’s Ball
  • 2002: James Bond – Stirb an einem anderen Tag (Die Another Day)
  • 2003: X-Men 2
  • 2003: Gothika
  • 2004: Catwoman
  • 2005: Und ihre Augen schauten Gott (Their Eyes Were Watching God)
  • 2006: X-Men: Der letzte Widerstand (X-Men: The Last Stand)
  • 2007: Verführung einer Fremden (Perfect Stranger)
  • 2007: Eine neue Chance (Things We Lost in the Fire)
  • 2010: Frankie & Alice
  • 2011: Happy New Year (New Year’s Eve)
  • 2012: Dark Tide
  • 2012: Cloud Atlas
  • 2013: Movie 43
  • 2013: The Call – Leg nicht auf! (The Call)
  • 2014: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
  • 2016: Kidnap
  • 2017: Kingsman: The Golden Circle

Bilder Galerie (Auftritte in ihrer Rolle) Bearbeiten

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