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Captain America: Neue Gegner ist ein Comic der Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung, der am 31. Juli 2013 erschienen ist.

Er befasst sich inhaltlich mit der US-amerikanischen Aufarbeitung der Terroranschläge vom 11. September 2001, versucht dabei aber über eine bloße proamerikanische Propganda hinauszugehen und auch die Bedeutung der US-Amerikaner in der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts sowie ihre Rolle bei der Entstehung des internationalen Terrorismus zu hinterfragen.

Die Reihe "Neue Gegner" wirkte davei äußerst polarisierend auf ihr Publikum, da einige Fans die Thematik als gut aufgearbeitet und andere Fans sie hingegen als zu politisch empfanden.

HintergrundBearbeiten

Ursrpünglich wollte Marvel die damals monatlich erscheinende Captain America-Reihe in den frühen 2000ern einstellen und unter dem Titel "Marvel Knights" neu auflegen. Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 wurde diese Idee jedoch verworfen, um die Reihe "Neue Gegner" ins Leben zu rufen. Der Autor John Rieber fasste die Idee, geschockt von seinen Erlebnissen am 11. September, um einerseits seine Trauer und seine Wut über die Terroranschläge auszudrücken, andererseits aber auch, um die Bedeutung Amerikas in der Globalisierung und die Entstehungsgründe von Terrorismus zu hinterfragen.

InhaltBearbeiten

Feind - Kapitel Eins: StaubBearbeiten

Das erste Kapitel beginnt mit den Terroranschlägen am 11. September 2001. Man sieht die Entführung eines der Flugzeuge, die in das World Trade Center gesteuert wurden und den anschließenden Triumph von al-Qaida. Nach den Terroranschlägen sucht Steve Rogers alias Captain America in den Ruinen des World Trade Centers nach Überlebenden, findet in den Trümmern aber nur einen Verstorbenen. Deutlich bestürzt und erschöpft von der Suche lässt er sich dennoch nicht davon abbringen, weiter zu suchen. Er weist selbst Nick Fury zurück, als dieser ihn nach Afghanistan mitnehmen will, da er hofft, weitere Überlebende finden zu können.

In einer Rückblende wird daraufhin gezeigt wie Steve Rogers am Tag zuvor noch durch das sonnige New York joggte und dabei am belebten Gebiet rund um die Türme des World Trade Centers vorbeikam, sowie die Fassungslosigkeit, die er beim Anblick der Rauchwolke der eingestürzten Türme verspürte.

Abends, nach der vergeblichen Suche nach Überlebenden, trifft Steve auf dem Heimweg einen scheinbar muslimischstämmigen Verkäufer namens Samir, der von einem Mann angegriffen wird, dessen Frau bei den Anschlägen starb. Dieser macht Samir, der sich selbst jedoch als US-Ameirkaner identifiziert, für den Tod seiner Frau verantwortlich. Bevor er ihn erstechen kann, geht Captain America dazwischen und wehrt das Messer des Angreifers ab, das an seinem Schild abprallt. Er fordert den Mann dazu auf, seine Wut für den wahren Feind zu bewahren, da das amerikanische Volk geeint gegen die Bedrohung kämpfen müsse, um zu gewinnen. Samir gibt seinem Angreifer zu verstehen, dass er den Tod von dessen Frau bedauert und Captain America kann die beiden versöhnt zurücklassen.

An dieser Stelle macht die Handlung der Geschichte einen Sprung und zeigt das amerikanische Städtchen Centerville sieben Monate später, am Ostersonntag. Über diesem hat der Terrorist Al-Tariq Minen abwerfen lassen und Geiseln genommen. Auf dem Flug nach Centerville bereitet Nick Furry Captain America auf seine Mission vor. Er soll so viele Geiseln wie möglich retten und dabei nicht durch das Minenfeld rennen, um das sich Delta Force kümmern soll. Zuletzt warnt Furry Captain America auch noch vor Al-Tariq, den er als "Monster" bezeichnet. Während Captain America durch die brennenden Ruinen des Ortes läuft, hofft er, dass es wenigstens diesmal noch nicht zu spät ist, um einige Leben zu retten.

Feind - Kapitel Zwei: Eine NationBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • Zu Beginn des ersten Kapitels kann man den Terrorführer Osama bin Laden sehen, der als einer der Hauptverantwortlichen für die Terroranschläge am 11. September 2001 galt.

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