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Marvel's Iron Fist Recap

Seit dem 17. März 2017 können Fans des Marvel Cinematic Universe weltweit in den Genuss der vierten und letzten Serie des sogenannten Defenders-Universum kommen. Im Mittelpunkt der Serie steht der Milliardär Danny Rand (Finn Jones), der nach 15 Jahren der Abstinenz, wieder in seine Heimatstadt New York zurückkehrt und dort als Kung Fu-Meister Iron Fist das Verbrechen bekämpft. 

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Nach einem Flugzeugabsturz mit seinen Eltern kehrt Danny Rand nach 15 Jahren der Abstinenz zurück nach New York City. Er ist nun der Erbe eines milliardenschweren Unternehmens und soll mehr oder minder freiwillig, die Geschäftsleitung übernehmen. Sehr zum Leidwesen der Geschwister Joy (Jessica Stroup) und Ward Meachum (Tom Pelphrey). Hinzu kommt, dass Danny offenbar ein Meister des Kung Fu ist und über die Macht der sagenumwobene Iron Fist verfügt und der eingeschworene Todfeind der Hand ist. Unterstützt wird Danny dabei von der Martial-Arts Trainerin Coleen Wing (Jessica Henwick) und unserer Allzeit-Anwesenden Krankenschwester Claire Temple (Rosario Dawson).



Die besten Episoden

Der schwarze Adler spreizt seine Schwingen

In der zweiten Episode von Iron Fist, begleiten wir Danny in einer psychiatrischen Anstalt. Das andauernde Hin und Her um seine Identität nimmt auch hier kein Ende. Dabei merkt man einige Parallelen zur vierten Episode der letztjährigen ersten Staffel von Luke Cage. Das ruhige Erzähltempo nimmt, wie auch in der ersten Episode, nicht ab und es kommt sogar zu einem kleinen emotionalen Höhepunkt zwischen Danny und Joy Meachum. Stichwort: Smartys!

Unterdessen setzt Ward Meachum, im Auftrag seines Vaters, alles daran Dannys wahre Identität herauszufinden und versucht sogar sich Coleen Wings Schweigen zu erkaufen. Vater Harold, hingegen kann dank Schauspieler David Wenhem, langsam aber sicher sein wahres sadistisches Potential entfalten und baut sich hiermit, wieder einmal, zu einem genialen Marvel-Netflix Schurken auf. Man möchte es nicht beschreien, aber die Zeichen stehen gut. Und wir bekommen einen ersten Vorgeschmack auf die titelgebende Figur Iron Fist.

Zweifel führen zum Tod

Um ein Mädchen zu retten, nimmt Danny es in einer Prüfung mit der Hand auf. Währenddessen versuchen Coleen und Claire den im Sterben liegenden Vater des Mädchens zu retten. Und auch bei Rand spitzt sich die Lage zu, denn die Meachums werden unfreiwillig mit Wards Drogensucht konfrontiert. Die Episode erzählt also parallel drei Story-Arcs und schafft es dabei auf Höchstform aufzulaufen.

Besonders Ward-Mime Tom Pelphrey, kann sich einmal mehr als Scence Stealer des gesamten Casts behaupten. In seinem Handlungsstrang kommt es zum großen Zusammenbruch von Ward. Denn seine Drogensucht hat nun endlich ihr Limit erreicht und einzig Schwester Joy (Vorsicht, ungewollte Anspielung auf Pokémon) kann ihn vorerst davon abhalten. 

Für Danny selbst sieht es auch nicht rosiger aus, denn er versucht die Tochter eines Mannes aus den Fängen der Hand zu retten. Dazu muss er mehrere Aufgaben meistern, was wirklich ein wenig einfallslos ist, allerdings auch in gewohnt Netflix-esker Art inszeniert ist und so verzeiht man auch gerne diese Patzer. 

Last but not Least: Der Handlungsstrang von Claire Temple und Coleen Wing. Diese versuchen nämlich den Vater des entführten Mädchens zu retten, beziehungsweise im Krankenhaus Hilfe zu erhalten. Dabei trifft Claire auch auf ihre alte Chefin, die ihr fast schon widerwillig hilft.

Der Frosch im Brunnen wird nie das Meer verstehen

Danny, Coleen und Caire halten Madam Gao immer noch in ihrer Gewalt. Es kommt zu einigen Kämpfen mit Söldnern, bei welchen Coleen lebensbedrohlich verletzt wird. Unterdessen kommt es bei den Meachums zu weiteren Familien-Eskapaden. Denn, wie durch ein Wunder wird klar, das Harold Meachum gar nicht sterben kann.

Diese Episode bietet einige unerwartete Wendungen und Aha-Momente. So ist zum Beispiel das Aufeinandertreffen von Joy und ihrem Vater, der erste Auftritt von Bakuto (Ramón Rodríguez)und es entwickelt sich das allgemeine Gefühl, dass man sich langsam aber sicher einem furiosen Staffelfinale nähert.

Das bündeln der fünf elementaren Energien

Durch seinen letzten Kampf erschöpft, ersucht Danny die Hilfe des Kung-Fu-Meisters Bakuto. In seinem Kloster ruht sich Danny aus, bis er plötzlich herausfindet, dass Bakuto und seine Schüler der Hand angehören. Unterdessen greift Harold Meachum in das Geschehen bei Rand ein und versucht seinen Kindern Joy und Ward ihre Stellungen wiederzubeschaffen.

Ebenso wie seine Vorgänger-Episode, lässt sich die zehnte Episode der ersten Staffel scheinbar kinderleicht einige wirklich gute und spannende Twists einfallen. Dazu kommt eine sehr gut inszenierte Actionszene auf dem Höhepunkt der Episode. 


Fazit

Viel Tamtam gab es ja bereits im Vorfeld um Iron Fist. Zunächst hieß es sogar einige Zeit, das Netflix die Serie verwerfen würde, da ihnen das Konzept offenbar nicht zugesagt hatte. Bei Kritikern durchgefallen, war Iron Fist wohl die erfolgreichste aller bisher erschienen Marvel Netflix Serien. Nun ist die Frage, ist die Serie wirklich so schlecht? Nein! Klar klingt das hier sicherlich wie das übliche Fanboy-Geschwafel, nur ist einfach so das Iron Fist sehr starke Ähnlichkeit zu seinen Defenders-Vorgängern Daredevil, Jessica Jones und Luke Cage aufweist. Sie ist nun mal die letzte der vier geplanten Einzelserien die im Sommer in das geplante Mega-Mash-Up The Defenders münden werden. Am ehesten von den vorangegangenen dreien lässt sich Iron Fist mit seinem Heroes for Hire-Kollegen Luke Cage vergleichen. So gibt es etwa zur Mitte der Staffel einen neunen Bösewicht der auf den Plan tritt und Danny das Leben schwer macht. Auf der anderen Seite zieht die Serie aber auch starke Parallelen zu Dardevil, denn Kriminelle Organisation "Die Hand" ist auch in Iron Fist ein großes Thema. 

Die Darsteller sind alle relativ gut, besonders heraus sticht aber der oben bereits erwähnte Tom Pelphrey, seine Rolle gehört mit zu den Highlights der ersten Staffel. Da lässt der Sommer doch hoffen, das uns mit The Defenders im Sommer endlich das große Crossover ins Haus steht, was uns allen die Kinnlade runter klappen lässt.


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