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Mit Marvel's Luke Cage startete am 30. September 2016 die mittlerweile dritte Serie des Marvel/Netflix Deals. Diesmal steht der uns bereits aus Marvel's Jessica Jones bekannte Barkeeper Luke Cage (Mike Colter) im Mittelpunkt der Serie und nimmt es mit dem skrupelosen Nachtclubbesitzer Cornell Stokes/Cottonmouth (Mahershala Ali) auf.

Luke Cage Recap TestHeader

Nach einem sabotierten Experiment wird Luke Cage Superstark und bekommt eine undurchdringliche Haut. Die Serie setzt einige Zeit nach Jessica Jones an und zeigt unseren Helden im New Yorker Stadtteil Harlem, einem Viertel wo fast ausschließlich Schwarze wohnen. Luke Cage arbeitet im renommierten Friseursalon Pops und möchte nichts mit dem Superheldenalltag zu tun haben. Unterdessen herrscht der Nachtclubesitzer Cornell Stokes über Harlem und unterstützt seine Cousine Mariah Dillard beim versuch Harlem zu einem besseren Ort zu machen. 

Die Serie beginnt damit das Luke Cage tagsüber in Pops Haarsalon arbeitet. Dort werden erstmals Charaktere wie Pop (Frankie Faison) und Bobby Fish (Ron Cephas Jones) eingeführt. Nachts arbeitet Cage in dem Nachtclub Harlem's Paradise als Barkeeper. Dort lernt er die Polizistin Misty Knight (Simone Missick) kennen, welche versucht Cottonmouths illegale Aktivitäten aufzudecken. Währenddessen erfahren wir in Rückblenden wie Luke Cage an seine undurchdringliche Haut gelangen konnte und auch wie er im Gefängnis gelandet ist.

Ein großer Fokus der Serie liegt auf der sogenannten Blaxploitation, also auf schwarzen Hauptcharakteren und deren Kultur. Ein großes Merkmal dabei sind sowohl die Titel der Folgen, die sich alle auf Hip Hop-Gangster-Rap Songs beziehen, als auch die immer wiederkehrende Hintergrundmusik, welche sich ebenfalls musisch sehr gut einordnen lässt. 



Die besten Episoden

Step in the Arena

Die Vierte Folge der Ersten Staffel dient vor allem der Exposition. Wir lernen, das Luke Cage - oder besser gesagt Carl Lukas - ein Cop war, bevor er ins Gefängnis gekommen ist. Im Gefängnis machte er sich vor allem beim Wärter Albert Rackham unbeliebt, da er sehr aufmüpfig war und Rackham ein Rassist ist. Bevor Cage durch das Programm zu einem undurchdringlichen Mann wurde, hatte der sadistische Wärter es besonders auf ihn und seinen Kumpel Squabbles abgesehen. 

Zudem lernt Cage die Gefängnisärztin Dr. Reva Connors, die wir bereits aus Jessica Jones, kennen. Diese leitet in der Anstalt eine Selbsthilfegruppe, wodurch sie Cage besser kennenlernt. Die beiden verlieben sich ineinander. 

Um Cage gefügig zu machen, lässt Rackham von einigen Insassen, darunter auch Shades, Squabbles ermorden. 

Suckas Need Bodyguards

Bei einem Versuch Cottonmouth zu erpressen, gerät Detective Scarfe, in das Kreuzfeuer des Ganoven. In seiner Not wendet sich der angeschossene Scarfe an Luke Cage, von welchem er glaubt, er könne ihn beschützen. Das Besondere an dieser Folge ist, dass man aus irgendeinem Grund mit Scarfe mitleidet. Man erfährt das Scarfe zwar ein mieser Cop, allerdings auch ein guter "Lehrmeister" für Misty Knight war. 

Der Spannungsgrad der Folge bleibt konstant auf einem sehr guten Höhengrad. Marvel-Netflix-Liebling Claire Temple bekommt wieder aller Hand zu tun. Doch alle Mühe nutzt auch nichts. Scarfe stirbt und das im Beisein seiner Partnerin. Scarfe hat jedoch ein Notizbuch mit all seinen Aufträgen für Cottomouth hinterlassen, wodurch Letzterer in die Bredouille gerät und auch den Rückhalt durch Shades und Diamondback verliert.

Now You're Mine

Es kommt zum ersten großen Showdown zwischen Luke Cage und Diamondback. Zusammen mit Shades und seinen anderen Gefolgsleuten nimmt Willis Stryker die Besucher einer Anti-Luke Cage Versammlung als Geisel und lässt es nach außen hin aussehen, als würde Harlems Held diese Tat begehen. 

Innen versuchen Luke Cage und Krankenschwester Claire Temple die angeschossene Misty Knight zu verarzten, während Diamondbacks Handlanger sie versuchen zu finden. 

Das Interessante an dieser Folge ist, im Vergleich zu ähnlichen Umsetzungen, das jeder in Harlem's Paradise weiß, dass Luke Cage nicht für die Geiselnahme verantwortlich ist. Das ist ein großer Unterschied zu vielen Vertretern dieser Art einer Serienepisode.

You Know My Steez

Das Staffelfinale der Ersten Staffel von Luke Cage nimmt den vermeintlichen Höhepunkt bereits ab ungefähr der Hälfte der Episode. Im Kampf um Harlem versammeln sich die Bürger um Luke Cage und seinen Halbbruder Willis Stryker. Nach einem erbitternden Schlagabtausch gelingt es Luke Cage jedoch Diamondback zu besiegen und so wird er zum Held von Harlem gekürt.

Die Krönung ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn Mariah Dillard und Shades haben noch ein Ass im Ärmel. Dies führt dazu, das die Erste Staffel ein sehr unerwartetes Ende nimmt und viele Fragen für eine - wahrscheinliche - Zweite Staffel und auf The Defenders offen lässt. Besonders Dillard zeigt einmal mehr, das sie nicht diese zahme und verletzliche Person ist, für die man sie hält.

Und wo ist Claire Temple abgeblieben? Nun sagen wir mal so, als wohl bestes Bindeglied zwischen den einzelnen Defenders, wird sie wohl demnächst bei einem gewissen Kung Fu Meister vorbeischnuppern.

Fazit

Luke Cage ist nicht die beste Marvel-Netflix-Produktion, aber definitiv auch nicht die Schlechteste. Die Schurken sind einerseits sehr gut gewählt, andererseits bekommt man manchmal das Gefühl das einige Herren in dieser Riege etwas overacted sind. Nichts desto trotz möchte ich die Serie und Ihre Darsteller um nichts missen. 

Besonders Hauptdarsteller Mike Colter trägt mit seinem angeborenen Charisma sehr gut durch die 13 Episoden der Ersten Staffel. Und allein die Tatsache, dass die Serie ab der Hälfte der Staffel eine unerwartete Wendung nimmt, von der man am Ende annehmen könnte, dass man bereits zwei Staffeln erhalten hat, macht diese Sendung um so spannender.

Aber auch Theo Rossi, Simone Missick und Alfre Woodard sind sehr gut gecastet. Nebenbei bemerkt, einige der Nebendarsteller, wie zum Beispiel Frank Whaley als Detective Scarfe, runden den Cast sehr gut ab und sollten nicht unerwähnt bleiben.

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