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Taucht ab ins Herz vom Afrika mit einem der großen Kinohighlights des Marvel Cinematic Universe! Am 02. Februar 2018 startete Marvel's „Black Panther“ in den deutschen Kinos und ab dem 19. Juli kann er nun für das Heimkino erworben werden. Anlässlich der Veröffentlichung, haben wir den Film noch einmal unter die Lupe genommen und für euch ein kniffeliges Trivia-Quiz aufgestellt in dem ihr unter Beweis stellen könnt, ob ihr der Macht des Black Panther würdig seid.

Unboxing & Inhalt

Black Panther deutsches Teaserposter

„Black Panther” kann in vier verschiedenen Versionen erworben werden. Darunter die Standard-DVD und BluRay-Version, zudem gibt es eine schicke Steelbook-Fassung und für den vollen Heimkino-Genuss eine 4K-Ultra-HD-Blu-ray.

Im Vergleich zur einfachen DVD, auf der lediglich der Hauptfilm und ein Trailer zum aktuellen Film „Ant-Man and the Wasp“ zu finden sind, lohnt sich durchaus schon die BluRay-Version, die einige Extras wie Audiokommentare, Drehpannen, zusätzliche Szenen und diverse andere Featurettes enthält. Hier hätte möglicherweise eine spezielle Box mit zwei DVDs noch mehr Freude gemacht. Das Menü ist passend und stimmungsvoll zum Film abgestimmt.

Die Story

Mit dem dramatischen Tod seines Vaters kehrt T'Challa (Chadwick Boseman) in das hinter Bergen und Regenwäldern Afrikas verborgene Königreich Wakanda zurück. Die Entdeckung des Minerals Vibranium hat das Königreich nicht nur technologischen sondern auch kulturellen Fortschritt und Reichtum beschert. Ein Grund mehr, um vom Rest der Außenwelt verborgen zu bleiben, wie die herrschenden Könige bisher dachten. Um das Königreich zu schützen, braucht es nun einen starken Anführer. T'Challa tritt die Thronfolge an und dabei wird ihm die Macht des Black Panthers zuteil. Kurz darauf wird er jedoch auf die Probe gestellt, denn gleich mehrere Feinde von innen und außen drohen den Frieden zu zerstören und gieren nach der Macht über das Land und das Vibranium.


Fazit

Mit „Black Panther“ liefert Regisseuer Ryan Coogler definitiv einen soliden, kurzweiligen Film ab, in einem Setting, das es so im MCU noch nicht gab. Ganz klar: Gutes Popcornkino zum Abschalten für einen Abend daheim. Die Geschichte ist ein Stand-Alone-Abenteuer und ist daher stringent erzählt und hervorragend in sich abgeschlossen. Abgerundet wird dies durch wunderschöne Naturaufnahmen und durch CGI, dessen Einsatz und Stil teilweise ein wenig an „Der König der Löwen“ erinnert. Unterstützt wird dies durch eine gekonnte Kameraführung bei Actionszenen. Aufgrund der einfachen Handlung mangelt es - auch hier lassen sich Vergleiche zu „Der König der Löwen“ und „Der Prinz von Zamunda“ ziehen - an inhaltlicher Substanz und größeren Höhepunkten. Deswegen vermag der Film nicht hundert Prozent mitzureißen oder langfristig im Gedächtnis verbleiben.

Das Ende lässt auch nicht allzu viele Fragen offen und es sind nur wenige Anspielungen und Verknüpfungen zu anderen Filmen des MCU vorhanden. Er eignet er sich bestens für Einsteiger, die in das große Universum hineinschnuppern wollen und als Auftakt für fortführende Filme, die an der Handlung anknüpfen. Fans die sich einen Fortschritt in der übergreifenden Handlung des Marvel-Universum erwarten, könnten enttäuscht werden: Man greift größere Gegner wie Thanos nicht auf und konzentriert sich stattdessen ganz bewusst auf Wakanda und dessen einzigartiges und faszinierendes Setting und seine Bewohner.

BLACK PANTHER - Offizieller Trailer 2017 (deutsch german) Marvel HD

BLACK PANTHER - Offizieller Trailer 2017 (deutsch german) Marvel HD

Das sind zudem definitiv die Highlights des Films: Wakanda ist ein Land, das sich trotz vorangeschrittener Technologie, dennoch seine Kultur, Lebensweise (samt archaischer Rituale seiner Ahnen) und sein Herz bewahrt hat - ein ideales Afrika, das es so geben könnte, wäre es der Sklaverei und dem Kolonialismus nicht zum Opfer gefallen. Verständlicherweise sind Einflüsse aus existierenden afrikanischen Kulturen ebenso eine Bereicherung, sei es die Kleidung oder aber auch die traditionalle Musik, die wohlwollend in den Soundtrack eingeflossen ist. Neben der Heldenfigur T'Challa, sind es gerade die vielen sympathischen, weiblichen Charaktere wie Shuri (Letitia Wright), Nakia (Lupita Nyong'o), Ramonda (Angela Bassett) und Okoye (Danai Gurira), die aufgrund ihrer Eigenheiten und bedeutenden Positionen im politischen System des Landes schnell zu überzeugen wissen und dem Film Würze verleihen. Wahrscheinlich basieren diese wichtigen Frauenrollen auf wirklich existenten, matriarchalischen Völkern in Afrika.

Was „Black Panther“ ebenfalls von anderen Filmen des MCU abhebt, ist seine Ernsthaftigkeit. Auch wenn sie größtenteils nur oberflächlich behandelt werden, wirft der Film durchaus sozialkritische Fragen auf: Wie kann Technolgie und der Umgang der Menschen damit veranwortungsvoll weitergegeben werden? Wie geht man mit Immigration und Flüchtlingshilfe um? Und wie bewahrt mans ich bei all dem Wandel die eigene ethnische Identität? Aufgrund des besonderen Settings und der Stellung Wakandas in der Welt des MCU, gewinnen diese Kernfragen, ganz besonders im Bezug auf die heutige Zeit, an Bedeutung und sind besonders aktuell.

 

Alles in allem ist „Black Panther“ auf jeden Fall ein kurzweiliger aber sehenswerter Film, der dank seiner Charaktere, dem außergewöhnlichen Setting und der wunderschönen Bilder zu überzeugen weiß und einen abwechlsungreichen, frischen Ton anschlägt.



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Aki-chan

Aki ist seit Sommer 2008 auf FANDOM unterwegs und seit Mitte 2016 Teil des Entertainment-Teams. Besonders haben es ihr gut gemachte Serien und Anime angetan. Sie ist seit ihrer Jugend begeisterter Star-Trek-Fan und verliert sich gerne beim Lesen und Schauen in den Universen langer Sci-Fi- und Fantasy-Sagas. Deswegen trefft ihr sie hauptsächlich im Game of Thrones Wiki an.